Donnerstag, 11. September 2008

Tourbeschreibung Rotwandkopf (DL-EW020) und Heimgarten (DL-EW021), auch Herzogenstand (DL/EW-022), Martinskopf (DL/EW-024), Fahrenbergkopf (DL/EW023)

Der Heimgarten zählt zu meinen absoluten Lieblingsbergen rund um München.

Ab München über die Garmischer Autobahn, Abzweig Kochel. Durch Kochel, über den Kesselberg (Achtung: für Motorräder an Wochenenden in dieser Richtung gesperrt), Urfeld nach Wallgau. In Wallgau fast am Ortsende rechts in die Ringstrasse einbiegen (Cafe, Bäckerei) und auf dem Parkplatz am Tennisplatz parken.

Entlang der Baum-Allee an der katholischen, dann evangelischen Kirche vorbei der Beschilderung "Heimgarten" bzw. "H5" folgen. Nach knapp 2 Stunden kommt man auf eine Lichtung mit einigen Bänken (schöne Aussicht) und hat sich sicher eine Rast verdient. Oberhalb ist der Rotwandkopf (DL-EW020).

Weiter gehts entlang des Weges an der Ohlstadt-Alm vorbei zum Heimgarten (DL-EW021). Der Gipfel befindet sich wenige Meter oberhalb der bewirtschafteten Hütte.

Am Gipfel vorbei geht es dann in steilem, aber problemlosem Weg hinunter zum Grat, der mich in 1,5 Stunden zum Herzogenstand führte. Einige Stellen sind mit Seilen versichert, der Weg ist aber ohne Schwierigkeiten.

Ab Herzogenstand (DL/EW-022) wieder tolle Aussicht in alle Richtungen. Laut Wikipedia befinden sich neben dem Gipfel-Pavillon noch die Überreste einer Funkstation des 2. Weltkrieges. Am Schutzgeländer ist problemlos eine Antenne anzubringen und zu erden.

Vom Herzogenstand geht's in 30 Minuten zur Seilbahn (falls man nicht im Herzogenstandhaus eine weitere Pause einlegt..). Wer noch im Gipfelfieber ist, hält auf dem Weg Ausschau nach dem grünen Schild "Martinskopf", das ca. an der 2. Bank rechts hoch zum Martinskopf (DL/EW024) führt - ein wenig besuchter Gipfel im Vergleich zum Herzogstand. Der letzte mögliche SOTA-Gipfel wäre der Fahrenberg (DL/EW023) oberhalb der Bergstation in der Nähe der Richtantennen (Schildern folgen).

Ab Herzogenstandhaus geht's entweder mit der Seilbahn runter oder aber auf einem schönen, aber viel begangenen Weg (beschildert), dann durch Wallgau entlang des Sees zurück zum Parkplatz.


Fazit: Sehr schöne Wanderung, erfordert etwas Kondition (1200 Höhenmeter), in dieser Richtung eniger begangen.

Mittwoch, 10. September 2008

Tourbeschreibung Schwarzenkopf (DL/WS086) und Osterfelderkopf (DL/WS039)

Das Kreuzeckgebiet hatte ich mir ja in einer "Schnuppertour" per Bergbahn schon angesehen, jetzt wollte ich - bei immer noch idealem Septemberwetter - eine "richtige" Tour machen.

Also per Motorrad über die Garmischer Autobahn nach Garmisch, dann zur Kreuzeckbahn (beschildert). Ab Kreuzeckbahn Parkplatz dann den provisorischen Wegweisern (laminiertes bedrucktes Papier) Richtung "Umleitung", "Kreuzeck", "Kreuzeck Berg" folgen - NICHT "Kreuzeck Jägersteig". Der Einstieg ist auf dem Parkplatz, der etwas von der Talstation wegliegt in der Nähe der Tafel mit der Panoramakarte. Wegen Baustellen am Hang (Pistenausbau) wird man in weitem Bogen um die Baustellen geführt. Nach 3 Stunden war ich unterhalb des Kreuzjochs (DL/WS037). Weiter gings zu einer Rast im Alpenvereinshaus am Kreuzeck.

Dann auf Spazierwegen Richtung Hochalm, bis rechts ein beschilderter Abzweig Richtung Hupfleitenjoch geht. Mit wenig Höhenunterschied geht es in 30 Minuten zum Hupfleitenjoch, an dem rechter Hand der Schwarzenkopf (DL/WS086) liegt. Den genauen Weg zum Gipfel sieht man am besten aus etwas Distanz - der Weg geht rechterhand um den Berg. Geht man stattdessen links herum, kommt man zu einer alten Seilwinde mit Sitzgelegenheit kurz unterhalb des Gipfels. Bei einsetzendem Wind und Regen war dieser Platz etwas geschützter und bot beim Funken einen grandiosen Blick auf das Höllental.

Von hier aus könnte man auch ein Stück ins Höllental gehen, z.B. bis zu den Knappenhäusern.

Vom Hupfleitenjoch führt ein sehr schöner Weg hoch zum Osterfelderkopf (DL/WS-039, ca. 1,5 Stunden). Dieser Weg scheint wenig begangen - die Seilbahngäste scheinen alle direkt auf anderem Weg zur Hochalm abzusteigen. Zufällig war Dzianis, DD1LD auch im Wetterstein QRV und kam trotz QRP mit 599+ an...

Vom Osterfelderkopf aus hat man beste Aussicht auf die Bergsteiger in den Wänden - es gibt auch viele handzahme Dohlen.

Ab Osterfelderkopf hab ich die Seilbahn genommen, dann kurzer Spaziergang von Alpspitzbahn Talstation zu Kreuzeckbahn Talstation.

Fazit: Solange es die Baustellen gibt, ist der Aufstieg zum Kreuzeck ab Kreuzeck Talstation uninteressant - vielleicht sollte man es über den Hausberg probieren? Ansonsten sind die Aussichten atemberaubend - schöne alpine Tour ohne Schwierigkeiten, erfordert aber bei 1400 Höhenmetern etwas Kondition.

Dienstag, 9. September 2008

Tourbeschreibung Stallauer Eck (DL/BE006), Stallauer Kopf (DL/BE058), Zwiesel (DL/BE003), Heigelkopf (DL/BE002), Blomberg (DL/BE001)

Bisher hatte ich als Antenne den Spieth-Masten als GP auf SOTA-Wanderungen dabei. Das funktionierte gut, war aber schwer und sperrig. Deshalb hatte ich mir den Buddistick - die längste der verkürzten Antennen - bestellt. Am 9.September 2008 morgens kam die Buddistick Groundplane per Post. Nach einem kurzen Test auf der Terasse machte die Antenne einen guten Eindruck. Das Wetter war sonnig, also gings ab mit dem Motorrad zu einem kurzen Sota Praxistest rund um den Blomberg.

Von München die Garmischer Autobahn nehmen, Abfahrt Sindelsdorf / Bad Tölz nehmen und in Bad Heilbrunn parken. Zwischen der ersten und der zweiten Tankstelle im Ort nach einer kleinen Brücke suchen, dort dem Wegweiser "Stallauer Eck" in den Wald folgen. 2 Stunden wandert man im Wald gut ausgeschildert hinauf zum Stallauer Eck. Der Weg könnte bei Regen etwas schmierig werden. Mehrere Bänke und eine Wiese laden zu einer Rast (schöne Aussicht) und zum SOTA-funken (DL/BE006) ein ;)

Danach geht es entlang der Wiese etwas abwärts, dann im Wald hinauf zum Stallauer Kopf. Nach ca. 30 Minuten kommt man rechterhand an einigen Bänken und einer kleinen Lichtung vorbei - das ist der Stallauer Kopf (DL/BE/058). Mit einem 10m Koaxkabel kann man sonnengeschützt im Waldrand auf der Bank funken während die Antenne auf der Lichtung steht.

Eine weitere halbe Stunde Fussweg bringt einen auf beschilderten Wegen zum Zwiesel (DL/BE003, Gipfelkreuz) von dem aus man eine grandiose Sicht auf die Alpen hat. Vernünftigerweise hätte ich hier umgedreht (es war 17:00 MESZ), aber der Heiglkopf und der Blomberg präsentiertten sich wie auf dem Tablett zum greifen nahe...

In flotter Gehweise erreicht man den Heiglkopf (DL/BE002) in einer Stunde, zurück zum Blomberg (DL/BE001) sind es dann 30 Minuten. Netterweise haben 4 SOTA Chaser auf mich gewartet sodaß ich relativ spät (19:30MESZ) noch 4 QSOs durchführen konnte. Zu dieser späten Stunde hat man den Blomberg für sich alleine und kann den Sonnenuntergang geniessen.

Zum Abstieg bin ich dem Waldweg (Winterrodelbahn) gefolgt - vom Blomberghaus absteigend Richtung Wald. Nach einer Stunde ist man an der Blomberg Talstation (Lift schließt um 18:00). Dann linker Hand entlang der Bundesstrasse auf dem parallelen Fahrradweg zurück nach Bad Heilbrunn (gute Stunde zu Fuß, es fahren gelegentlich Busse bzw. könnte man sich an der Talstation ein Taxi rufen oder per Anhalter fahren)

Eine angenehme Wanderung ohne Schwierigkeiten mit wunderschöner Aussicht vom Stallauer Eck, Zwiesel und Heigelkopf.

Montag, 8. September 2008

Tourenbeschreibung Schwarzenbergkopf DL/BE081

Um es gleich zu sagen: Es gibt keinen vernünftigen Grund außer SOTA, auf den Schwarzenbergkopf zu gehen...

Anfahrt ab München: Garmischer Autobahn, Ausfahrt Bad Tölz/Sindelsdorf, dann zuerst Bad Tölz, aber bald Bichl/Kochel folgen. In Benediktbeuren am Ortsende auf Schild "Alpenwarmbad" achten und dorthin links abbiegen. Am Bad parken, Weg entlang des Freibadzaunes folgen, dann entlang des Waldlehrpfades bis zum Ende (kann abgekürzt werden wo Schilder "Tutzinger Hütte" sind). Man kommt am Ende des Waldlehrpfades auf eine Lichtung, an deren Ende ein Weg nach rechts abzweigt.

Diesem Weg ansteigend folgen. Rechterhand findet sich nach ca. 30 Minuten ein Hochsitz, danach sofort ein Abzweig nach rechts in den Wald, dann gleich wieder rechts. Diesem verwachsenen Weg bis zum Ende folgen, dann nach links geradewegs den Berg hoch (kein Weg) bis zum "Gipfel", der eine bewaldete Kuppe ist.

Von hier aus kann man zurück (Halbtagesausflug) oder könnte weiter zur Tutzinger Hütte.

Freitag, 5. September 2008

Tourenbeschreibung Sonnenspitz (DL/BE082), Graseck (DL/BE043), Hirschhornköpfl (DL/BE019)

Zu dieser Tour sollte man rechtzeitig aufbrechen (ich war etwas spät dran..) - oder aber verkürzen. Achtung: Diese Tour beschreibt teilweise Wege, die vom Alpenverein nicht mehr gepflegt werden bzw. als gefährlich beschildert sind. Begehen auf eigene Gefahr! Im September 2009 waren die Wege i.O., trotzdem sollte jeder selbst wissen was er tut und evtl. andere Wege benutzen bzw. abbrechen.

Anfahrt: ab München Garmischer Autobahn, Abfahrt Kochel, Durchfahrt durch Kochel und Parken in der Nähe der Fa. Dost, dann über den Parkplatz der Fa. Dost zum Waldrand und Fahrweg Richtung Jochberg, Rabenkopf folgen. Nach einiger Zeit (20 Min.?) kommt eine Schranke. In der Nähe der Schranke (ich glaube davor) geht rechts ein breiter Weg ab, der immer wieder mit farbigen Punkten markiert ist. Dem Weg / den Punkten folgend kommt man über malerische, aber steile Serpentinen mit einigen schönen Rast/Aussichtspunkten zum Sonnenspitz (DL/BE-082). Diesen Weg würde ich nur bei trockenem Wetter empfehlen.

Der Sonnenspitz war sonnig, einsam und still - ein schöner Platz zum rasten und funken..

Von hier aus kann man weiter gehen zum Graseck (DL/BE043). Dieser Weg ist als gefährlich ausgeschildert, war aber im September 2008 unproblematisch.

Vom Sonnenspitz geht es das erste Stück zurück wie beim Weg hoch. (Auf keinen Fall sollte man den weissen Ringen folgen - die führen in die Irre..). Dann an Gabelung rechts halten (beschildert) und man kommt auf den Fahrweg ab Fa. Dost.

Weiter gehts dem Weg entlang aufwärts, an der Weggabelung Schild (Hirschhornköpfl" folgen, das einen über die Kot-Alm dorthin bringt. Der Weg zum Gipfel zieht sich, ist aber einfach.

Zurück wie hin.

Fazit: Einfache Wanderung, besonder der Sonnenspitz und der Weg dorthin war schön.

Dienstag, 2. September 2008

Tourenbeschreibung Rabenkopf DL/BE-018

Der Rabenkopf ist ein markanter, wenig bekannter Berg.

Ab München auf der Garmischer Autobahn bis Ausfahrt Bad Tölz/Sindelsdorf, zuerst Bad Tölz, dann aber Bichl / Kochel folgen.

Variante 1:
In Pessenbach (vor Kochel) kann man das Auto am Orstende parken, dann den Schildern in den Wald folgen (Wirtschaftsweg, rechterhand 2 Skilifte). Dann entweder

Auf dem Fahrweg bleiben und Schildern "Rabenkopf" folgen, oder direkt im Wald bei der ersten Rechtskurve geradeaus Wanderweg folgen (kürzer und schöner). In beiden Fällen kommt man zur Orterer Alpe, von der es steil auf guten Wegen zum Sattel zwischen Glaswand und Rabenkopf geht (Holzkreuz, Aussichtspunkt). Ab dort würde der Weg rechts über die Bergwachthütte (Schild) zum Schwarzeck (DL/BE-080, noch auf meiner ToDo-Liste) führen . Der Weg ist steil aber bei trockenem Wetter problemlos. Vom Schwarzeck könnte man über einen Grat und Klettersteig zum Rabenkopf laufen. Stattdessen bin ich dem Schild "Rabenkopf" gefolgt, allerdings war dieser Weg (September 2007) nach ca. 2km abgerutscht, sodaß ich das ganze abbrach und Variante 2 probierte.

Variante 2:
Anfahrt wie oben, aber weiterfahren bis Kochel und vor Ortsende bei Firma Dost parken. Über den Parkplatz der Fa. Dost zum Waldrand laufen, ab dort beschildert. Nach ca. 2 Stunden an Weggabelung "Rabenkopf" folgen. Jetzt kommt ein sehr schöner Weg über Lamgras und entlang eines Baches zur Staffelalm (bewirtschaftet). Ab dort steil hinauf zum Rabenkopf auf guten Wegen. Vom Gipfel könnte man über Klettersteig zum Feuereck absteigen. Mit meinem 10m Spieth-Masten war mir das aber zu sperrig..

Weg zurück wie Hinweg, oder falls noch Zeit ist z.B. ein Ausflug zum Hirschhornköpfl (DL/BE-019)?

Fazit: einfache Wanderung, die aber Kondition erfordert.

Sonntag, 31. August 2008

Tourenbeschreibung Kreuzjoch (DL/WS037) und Kreuzeck (DL/WS071)

Da ich noch Blasen von der letzten Wanderung hatte, ging es ausnahmsweise mal mit der Seilbahn (Kreuzeck-bahn) zum Kreuzeck.
Wie's zu Fuß hochgeht beschreibe ich beim Osterfelderkopf.

Anfahrt von München über Garmischer Autobahn bis Autobahnende, dann den Schildern Garmisch und Kreuzeckbahn folgen, Parkplatz bei der Kreuzeckbahn.
Achtung: Am Wochenende erhebliche Staus.

Ab Kreuzeckbahn Bergstation linkerhand Richtung Kreuzjoch (leichte Wirtschaftswege, 30 Minuten). Vom Kreuzjoch (DL/WS037) hat man eine tolle Sicht auf das Wettersteingebirge. Funkstation hab ich leicht unterhalb des Gipfels aufgebaut, da oben wenig Platz ist.

Zurück zum Kreuzeck (DL/WS071) auf gleichem Weg. Danach hab ich mir noch die Hochalm angeschaut und bin bei einsetzendem Regen ins Tal abgefahren.

Fazit: Sehr schöne Gegend, lohnende Halbtagestour die keinerlei Kondition erfordert.